Welcome to Croatia
- vespabros
- 10. Mai 2022
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 11. Mai 2022

Laut Webseite starten wir in idyllischer Lage zwischen Kiefern und Olivenbäumen an der Villa Bor in Slowenien.
Es wird natürlich nicht erwähnt, dass die Anlage direkt neben einem Industriehafen liegt und ein ständiges bollern zu hören ist, gut, dass wir nicht zelten mussten.
Ok, das Frühstück war lecker und ich heiße ab heute Breadbird.
Heute kann es nur besser werden! Nur 122 km die wir entsprechend locker angegangen sind.
Den ersten und letzten Kaffee gab es direkt hinter der kroatischen Grenze. Danach war ich mit Kaffeesatz wach genug. Jetzt weiß ich auch, warum man einen Löffeln reinstellen kann. Mein Bruder hingegen meint, er hat eine Koffeinallergie und verfiel ins Koma.

Natürlich darf die tägliche Dusche nicht fehlen. Ok, mittlerweile ist es warmer Regen und so ganz ohne Panne geht es schließlich auch nicht... ein Gummihandschuh ist weg.
Auf den letzten Kilometern überkam uns der Hunger. In einer kleinen Taverna bei Bakar aßen wir Ćevapčići, Pljeskavica mit Käse gefüllt, Ajvar und viieele Zwiebeln.
Leckaaaa...und mal wieder haben wir vor lauter Gier das Foodporn-Bild vergessen.

Endspurt zur Ferienwohnung Matic in Njivice.
Das Appartement hatten wir vorab über booking.com klar gemacht.
Als wir ankamen begrüßte uns ein freundlicher, älterer Herr und weist uns kurz ein.
Gepflegtes Appartement, mit sauberen Zimmern und Betten.
(Appartement Matic ist also empfehlenswert)
Ein Bäcker und ein kleiner Supermarkt sollten fußläufig erreichbar sein.
Vom Balkon aus konnten wir schon den Ausblick auf das, etwa nur 200 Meter entfernte, Meer genießen.
Aufgrund dessen, dass hier fast alles in eine extreme Hanglage gebaut ist, ist nur selten der Blick auf das Meer versperrt.
Wir schauten uns noch ein wenig im Ort um. Njivice ist um diese Zeit ein recht verschlafener Ort.
Im Zentrum und damit auch am Hafen war allerdings mehr Betrieb.

Trotz des nahen Tante-Emma-Ladens sind wir noch kurz mit der Vespa in ein, etwa vier Kilometer entferntes, Einkaufszentrum gefahren und haben ein paar wichtige Einkäufe erledigt.
(Eine Stiege Bier und Fleisch für den Grill. 😉 )
Von derzeitigen Knappheiten wie in Deutschland ist hier nichts zu merken.
Speiseöl ist für umgerechnet 2,50 € zu bekommen und sogar Butter ist für 1,- € zu haben.
Dafür haben Dinge wie Käse, Schinken, Speck und anderes nahezu astronomische Preise.
Mit unseren Einkäufen haben wir den Tag dann, bei milder Temperatur, auf dem Balkon ausklingen lassen.


Am nächsten Tag wollten wir uns dann mehr umsehen.
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